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Unvollständige Sätze, der Verzicht auf Grammatik, virale Slangwörter und verwirrende Hashtags prägen insbesondere die Sprache im Internet. Aber herrscht beim Netzjargon wirklich völlige Anarchie und droht in Bezug auf die Sprache der Kulturverlust?

A: «Späta party?» B: «Yalla, bin dabei.» A: «Bääm.» So oder so ähnlich könnte eine kurze Unterhaltung zwischen zwei Jugendlichen aussehen, bei der Erwachsene nur noch mit den Schultern zucken und Sprachpuristen ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Auch viele Eltern befürchten, dass das Chatten, Bloggen und Posten dazu führt, dass ihre Kinder, bei denen Rechtschreibung und Grammatik noch nicht gefestigt sind, kein korrektes Deutsch mehr lernen. Doch Experten geben Entwarnung: Insgesamt habe die Schreibkompetenz nicht nachgelassen. Tatsächlich sei diese sogar breiter geworden, denn eine einheitliche Websprache gibt es nicht. In einer E-Mail schreibt man anders als im Chat. Jede Plattform hat ihr eigenes Vokabular. So haben die unterschiedlichen Sprachstile auch ganz unterschiedlichen Funktionen:

  • Abgrenzung gegenüber der Elterngeneration und anderen Jugendgruppen
  • eigene Identitätsbildung sowie Selbstinszenierung
  • Credibility-Effekt (Kommunikation von Glaubwürdigkeit und Authentizität)
  • Sprachökonomie (Tendenz zur sprachlichen Sparsamkeit und Vereinfachung)

Die Weiterentwicklung der Jugendsprache und des Netzjargons geschieht zudem sehr rasant. Was vorgestern noch «cool» war, war gestern «porno» und ist heute «lit».

Damit Sie dennoch nicht wie ein kompletter «Kek» dastehen, haben wir Ihnen einige der (noch) aktuellen und relevanten Begriffe aus Netzjargon und Jugendsprache zusammengefasst.

Person, die sich durch verräterisches oder untreues Verhalten hervorhebt. Das Wort ist eine Anspielung auf den Paragrafen 31 des deutschen Betäubungsmittelgesetzes. Über den Hip-Hop-Jargon nahm diese Synonymisierung Einzug in die Jugendsprache und in den Netzjargon.

Versuche es zu verstehen!

einem oder mehreren deutschen Klischees entsprechend

Cool!

besiegen

beste Freundin / bester Freund
(früher BFF: best friends forever)

Kumpel (russisches Slangwort für «Bruder»)

Doppelkinn-Challenge, bei der man Selfies mit Doppelkinn postet

an einer Strassenecke herumlungern und trinken

Jemand, der sich den Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie widersetzt. Wird auch als Synonym für Hamsterkäufer verwendet.

sich fremdschämen, etwas peinlich finden

sich abfällig über jemanden äussern

eine Beziehung via Text-Messenger beenden

jemand, der sich Luxus gönnt

Liebling

grossen Dank zum Ausdruck bringen

Instagrammer

Bedeutet je nach Kontext «Opfer», «Versager», «Möchtegern» oder «Loser». Seinen Ursprung hat «Kek» vermutlich in World of Warcraft. Der Ausdruck wurde dort von koreanischen Spielern verwendet.

(let me google that for you)
Ausdruck, wenn jemand eine unnötige Frage stellt, die auch Google beantworten kann

sehr cool / sehr cooler Moment

sich per E-Mail melden

Zusammensetzung aus «nap» und «Netflix». Ein Nickerchen machen und dabei einen Film laufen lassen.

Halbglatze

Ausraster. «Der ist gerade voll am Ranten!»

single

Gefühl, wenn man zu lange am Bildschirm gearbeitet oder ferngesehen hat

lässige Ausstrahlung

grosse Versprechen machen, ohne dabei an die Folgen zu denken

Entschuldigung

Streit (Beef) über Twitter

definitiv, unbestritten

uncool, langweilig

Auf geht’s! / Hau ab!